Donnerstag, 7. Juli 2016

Erzählwerkstatt - Die Waldwichtelgeschichte!


Aus der Erzählwerkstatt

Aus Dinge entstehen Geschichten

In sprachfördernden Materialien, wie zum Beispiel kleine Püppchen, Naturmaterialien oder Kärtchen (den Inspirationskärtchen) steckt eine Geschichte schon drin.
Man muss sie nur noch erzählen.

Wie z.B. unserer Waldwichtelgeschichte, die aus Gegenständen wie zwei Handpüppchen, einem Kastanienast, einem Schneckenhaus, einer Libelle, einer Bienenwabe, einer Feder und einer kleinen Erdbeerpflanze entstand.

Die Materialien wirken dann sprachfördernd, wenn sie die Fantasie der Kinder anregen und einen Bezug zu ihren Emotionen herstellen. 
Ein kleines Rollenspiel mit abstraktem Charakter.



Eine Waldwichtelgeschichte
von Julian, Teresa, David, Michelle, Sebastian, Johanna, Simon, MagdalenaJosephine, Milana

Tief im Wald lebten in einer kleinen Höhle, unter der Wurzel eines großen Kastanienbaums zwei kleine Wichtel. Ihre Namen waren Rosmarinchen und Petersil.  
Rosmarinchen liebte den Duft des frischen Rosmarins und Petersil hatte unter seiner Zipfelmütze Haare, welche eines Pertersilienblattes ähnelte und manchmal steckte Rosmarienchen einige Rosmarinnadeln unter ihr rosa gefärbtes Käppchen, damit ihre Haare danach dufteten.
Beide waren Geschwister. Petersil war Rosmarinchens kleiner Bruder und zugleich ihr bester Freund. Den ganzen Tag verbrachten die zwei kleinen Wichtel im Wald. Sie spielten Verstecken und wenn sie müde geworden waren, legten sie sich ins weiche Moos und beobachteten die Baumspitzen, welche sich im Wind hin und her bewegten.  
An manchen Tagen sammelten sie Kastanien, Zapfen und Pilze. Aber am liebsten pflückten sie die kleinen roten Walderdbeeren, die im Mai zahlreich den Waldboden schmückten.Daraus kochten sie in ihrer kleinen Küche unter der Wurzel leckere Erdbeermarmelade, die sie mit frisch gekühltem Holundersaft verfeinerten.Die zwei Geschwister waren durch ihre nette und hilfsbereite Art bei den anderen Waldbewohnern sehr beliebt und so kam es, dass die Beiden viel Besuch von anderen Tieren bekamen.Jeden Sonntagnachmittag, gegen 13.00 Uhr, kam Philipp die Schnecke zu den Zweien gekrochen. Er kannte die Geschwister schon lange und freute sich immer, die Beiden zu sehen. Rosmarienchen, Petersil und Philipp aßen Törtchen mit Erdbeermarmelade und tranken den kühlen Holundersirup dazu. Der leckere süße Duft des Sirups lockte zwei Bienen an, welche in einer Bienenwaabe unter der großen Kastanie wohnten. Auch sie gesellten sich zu den Dreien und brachten ein großes Glas ihres leckeren Honigs mit.Von der nahegelegenen Frühlingswiese, brachte die Libelle Ballerina – Lena, eine alte Freundin der Wichtel, zum verfeinern des Honigs Gänseblümchen, Kamille und Löwenzahn mit.Zum guten Schluss, gesellte sich noch der Vogel Pipsi, der den Wichteln jeden Tag die Post brachte, zu allen.  So saßen alle Freunde jeden Sonntag gemütlich, bis die Sonne zwischen den Baumkronen unterging zusammen, sangen Lieder und erzählten sich lustige Geschichten. 
Ende!


Einfach mal ausprobieren es macht viel Spaß und steckt zum weiter erfinden an.

Eure  Kitaideenkiste

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